09241-80 86 688 post@claudia-schramm.com

20130630_181311-1022x1024Die gute @dankeschoen hat mich mit einem Blogstöckchen beworfen … zuerst bin ich ja zusammengezuckt und dachte mir „och nööö“ – aber je mehr Gedanken ich mir zum Thema gemacht habe, umso mehr Spaß war es. Hier also das Ergebnis:

Blogger-Typ

Ich vermute mal, dass ich zu dem spontanen Typ gehöre. Ich hätte ja gern einen Plan, aber selbst wenn ich einen hätte, dann würde es mir nur unter großen Schwierigkeiten gelingen, mich daran zu halten 😀

… ich komm einfach nicht so regelmäßig dazu, wie ich mir das wünschen würde. Manchmal sind die Themen aber einfach auch zu privat (geworden), um öffentlich durchs Netz getrieben zu werden.

Gerätschaften digital

  • Ein ommeliger PC, mit Windows 7 drauf.
  • Ein schmartes Phone (nicht aus der Obst- und Äpfelfraktion, was ich manchmal in seltenen Momenten bedauere)
  • Eine Panasonic Lumix TZ18 – mein ultimatives Bilderknipsteil für die Hosentasche, das aber zunehmend vom schmarten Phone ersetzt wird. Das ist nämlich für noch kleinere Hosentaschen geeignet.

Gerätschaften analog

Öhm, ein Skizzenheft, Notizbuch, Journal. Irgendwas mit weißen, blanken Seiten und meinen geliebten knallroten Lamy Safari – noch aus Studientagen. Zum schreiben, auflisten, kritzeln, zeichnen, skizzieren – zum denken halt.

Arbeitsweise

hahaha. Arbeitsweise. Ich wäre ja gerne so organisiert, dass ich das Arbeitsweise nennen kann. Nee, ich bin wohl der chaotische Typ. Wenn mich ein Mitteilungsbedürfnis wirklich anspringt, dann kann ich zu jeder Tages- und Nachtzeit an einem Blogbeitrag schnitzen. Da gibt es dann auch schon mal kein warmes Mittagessen.

Ich schreib dann einfach drauf los und damit mach ich in kurzer zeit ziemlich viel Strecke. Dann kommt jedoch oft dieser fiese Perfektionismus. Und dann kann ich ja an dem Artikel rumformatieren, bis ich erschöpft überm Zaun hänge.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Bloggen: Evernote. Ultimatives Tool. Und ich bin da echt ein „early adopter“ – Aus April 2007 stammt die erste Notiz. Seitdem ist mir Evernote mehr und mehr ans Herz gewachsen.

In grauer Vorzeit ist mir öfters mal der Editor vom WordPress abgeschmiert und auch Artikel in Word nehmen nur Platz auf der Festplatte weg (und im Zweifelsfall finde ich dann den Ordner nicht mehr *flöt*) – Seit Evernote passiert mir das nicht mehr, dass fast fertige Artikel im Nirwana verschwinden.

Recherche: Meistens blogge ich ja eigene Erfahrungen und Erlebnisse. Wenn ich unbedingt recherchieren muss, dann halt in diesem Internet.. ihrwisstschon.

Bookmark-Verwaltung…! Hahaha! Verwaltung. Der war gut. Ich hab die sechsunddreißigtausend allernötigsten Lesezeichen im Browser abgespeichert – mit dem Versuch, die in halbwegs sinnvolle Ordner zu sortieren. Dieser Versuch ist nicht vollständig von Erfolg gekrönt…. Deswegen wandert das meiste ins Evernote – mit der Hoffnung, dass ich dann wieder mal was finde, was ich suche.

Unverzichtbar ist für mich auch ein RSS-Reader, lange Jahre war ich dem Google-Reader treu, nun bin ich zu feedly umgestiegen. Bye-bye, Google-Reader…

Wo sammelst du deine Blogideen?

In Evernote, wo sonst? Wenn ich es schaffe, die Idee auch ordentlich mit @blog zu taggen, habe ich gute Chancen, auch wieder mal darauf zu stoßen. Ansonsten betrachte ich es als eine riesengroße Schatzkiste, in der ich immer wieder stöbern kann.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Sofort loslegen. Sonst kommt zuviel Real Life dazwischen. Wenn ich zu lange zögere, dann ist die Chance vertan. So entstehen meine großen artikelfreien Zeiten im Blogkalender… seufz.

Benutzt du eine To-Do-List-App?

hihi, über dieses Blogstöckchen bin ich bei den Kolleginnen auf Todoist gestoßen, dem will ich mal einen try geben. Vorher hab ich ein Mischmasch aus Google-Aufgaben zusammen mit Trello und analogen Notizzetteln verwendet. Das hat ungefähr genauso gut funktioniert wie sich das hier liest, nämlich nicht. To-do-Listen sind nach wie vor eine üble Baustelle.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Naja, wie schon gesagt: Fotoknipskisten in handlicher Form und mein Denkjournal.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Viele sagen, ich könne gut zeichnen. Lange ist es mir nicht gelungen, das auch so würdigen zu können. Über die jahrzehntelangen schmerzhaften Selbstzweifel zu diesem Thema werde ich an anderer Stelle vielleicht mal bloggen.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Nix. Höchstens ein übriggebliebener Ohrwurm von der letzten Chorprobe. Ich mag das laute Brummen des PC-Lüfters die Stille  –  Musik lenkt mich nur ab. Ich konnte aber auch früher schon nie mit Musik Hausaufgaben machen.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall/Lerche?

Eindeutig Lerche. (Das sind doch die Frühaufsteher, oder?) Ich genieße die Zeit um den Sonnenaufgang herum, die Stille, die Ruhe.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Ich würde mich als introvertiert einschätzen, hab aber noch nicht so drüber nachgedacht.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

@wissensagentur @brennesselkraut und die gute @xclauds, an deren Blog ich ursächlich mitverantwortlich bin 😉
edit: ich möchte noch den knuffigen @citykirche_sw hinzufügen [mr:green]

Der beste Rat, den Du je bekommen hast?

Da fällt mir der bittere Rat ein, den der Tod erteilt: Vor kurzem haben wir einen Freund beerdigt – viel zu früh – und diesen Rat will ich beherzigen:

Lebe jeden Tag. Mach das beste aus Deiner Zeit. Das Leben ist endlich. Die Tage sind lang, aber die Jahre sind kurz. Oder um es mit dem Motto meines Blogs zu sagen: „Lebe weise“.

Noch irgendwas Wichtiges?

Sei Du selbst. Und schau immer wieder auf die funkelnden Tautropfen im frühnebligen Gras, bewundere die Sterne über Deinem Kopf und erinnere Dich daran, wie fantastisch und wundervoll dieses Leben ist.

 

.