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Heute früh habe ich mich ein bisschen über meine eigene Courage über meinen gestrigen Entschluss erschrocken und mich natürlich -aus Gewohnheit – gefragt: kann ich das überhaupt durchhalten? Habe ich mir mit diesem Projekt nicht zu viel aufgeladen? Macht das alles Sinn?

Daher habe ich mich entschlossen, heute bereits mal einen Probelauf zu starten und einfach mal zu testen, wie leicht oder schwer sich das Fotografieren in den Alltag integrieren lässt.

Dabei merke ich dann schon erste Schwächen im System… die Kamera, eine Lumix DMC-TZ5 ist zwar kompakt, aber in der Hosentasche doch sperrig. Zudem ist die Batterie fast leer. Ich leihe mir also kurzfristig die wesentlich kleinere Kamera meiner Tochter aus.

Dann die Frage: Muss ich wirklich jeden Augenblick dokumentieren? Auch den Blick in meinen Kühlschrank? Vorerst ja, weil es ja heute darum geht, ein Gefühl für den Aufwand zu bekommen.

Da ich mich erst heute früh für diesen Probelauf entschieden habe, fehlt natürlich schon mal der Teil mit dem Bad… von daher ist es also wirklich auch wichtig, eine kleine, mitnehmbare Kamera zu haben und sie wirklich auch abends mit ins Bett zu nehmen (*glucks*)

Witzigerweise war *das hier* der erste Artikel, den ich im Reader heute früh aufgemacht habe – und das ist ja wohl ein gutes, bestärkendes Zeichen:

stop gathering. start making

  • Zitat (sinngemäß):

„Genug Inspiration und Information gesammelt. An irgendeinem Punkt – vorzugsweise JETZT – ist es Zeit den Hintern hinzusetzen und etwas zu machen.“

Und wenn es bei dem Probelauf bleibt, dann heißt das Projekt eben „Ein Tag in meinem Leben“ – ich habe beschlossen, es zu versuchen und mitzumachen, aber ich werde mir auf keinen Fall irgendeinen Druck machen.