09241-80 86 688 post@claudia-schramm.com
Seite auswählen

Ich habe davon über einen Bekannten erfahren. Drei Wochen relativ strenges Ernährungskonzept, danach ist der Stoffwechsel „umgestellt“ und man fühlt sich super. Das solte zu schaffen sein, dachte ich.

Das Konzept klingt auch wirklich gut: Meine Körperchemie wird mit den dazu passenden Nahrungsmitteln in eine „metabolische“ Balance gebracht, mein eigener Hormonhaushalt stabilisiert sich, speziell die Insulinausschüttung wird wieder in einen natürlichen Rahmen gelegt, die Bauchspeicheldrüse entlastet, das Gewicht normalisiert sich.

Eine Blutuntersuchung und Auswertung der Blutwerte per speziellem Computerprogramm ermittelt die für mich goldrichtigen Nahrungsmittel. Darauf wird ein hochspezieller nur für mich zugeschnittener Ernährungsplan aufgebaut, der mich in mehreren Phasen zum Ziel führt.

Ich habe auch das Buch gelesen, mir einen Berater vor Ort gesucht und das Ganze begonnen. Alle Informationen sind zutiefst logisch und einsichtig, das kann ja nur das Richtige sein!

Es geht los…

Per Blutuntersuchung wurden also meine individuellen gut verträglichen Nahrungsmittel ermittelt. Die Liste ist nicht einmal soo kurz. Und es sind viele meiner Lieblingslebensmittel dabei, also kann ich bisher nicht so verkehrt gelegen haben…

Bei Metabolic Balance gibt es eine Reihe von sehr strengen Ernährungsregeln, die man für eine erfolgreiche Umstellung des Stoffwechsels (zumindest für die Dauer der Umstellungsphase) befolgen muss.

Die Regeln…

Beispielsweise gehört eine 5-stündige Esspause zwischen den Mahlzeiten unbedingt dazu, was an sich logisch ist, denn das viele Klein-Klein so zwischendurch hält den Blutzzucker-Spiegel relativ konstant und das ist nicht so doll, wenn das auch noch auf hohem Niveau passiert.

Das Konzept von Metabolic Balance besagt auch: Nur eine Eiweiß-Art zu jeweils einer Mahlzeit und man beginnt IMMER mit einem Bissen von diesem Eiweiß, also beispielsweise ein Löffel Hüttenkäse, wenn es zum Frühstück ein Brot mit Hüttenkäse und Obst sein soll. Das sind nur zwei von mehreren Geboten, die unbedingt zu befolgen sind, will man Erfolg haben.

Der Knackpunkt

Der Knackpunkt war für mich: Die Milch im Kaffee ist eine andere Eiweiß-Art und daher verboten. Das hat mich wirklich hart getroffen.

Natürlich kann man sich an Kaffee schwarz gewöhnen. Wenn man will. Ich wollte nicht, denn nach drei Tagen mit diesen vielen Regeln war ich einem Nervenzusammenbruch nahe.

Ich habe die „Diät“ sofort abgebrochen und seither nicht mehr den Mut gehabt, es nochmals zu versuchen.

Ich hatte den psychischen Faktor außer Acht gelassen. Irgendetwas in mir weigert sich hartnäckig, sich irgendwelchen Regeln zu unterwerfen und so lange diese Blockade besteht, werden Programme dieser Art nicht funktionieren.

Fazit

Mein Fazit: Ich will NIE wieder so streng gegen meinen Körper kämpfen und mich so strengen Regeln und Geboten und Verboten unterwerfen.

Die Beratung und Blutuntersucheung ist relativ teuer, wenn man sich danach nicht an die Regeln hält, ich habe es unter „Lehrgeld“ abgeschrieben.

Die Kosten für Beratung und Blutuntersuchug sind jedoch ihren Preis wert („preiswert“), wenn das Konzept dann letztlich wirklich zu einer gesünderen Ernährung führt – und es gibt sicher eine Menge Leute, die mit Metabolic Balance Erfolg haben.