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Eine historische Straße in Rye - die Mermaid Street. In einer leicht bergab führenden Rechtskurve schmiegen sich kleine, typisch englische Häuser dicht an dicht. Ganz links ist ein Fachwerkhaus mit strengem geradem und kohlrabenschwarzem Gebälk. Ein üppig blühender Blauregen schmiegt sich sanft an seine Ecke. die gepflasterte Straße gewinnt an Charme durch die vielen kleinen Buchsbaumbüsche, die teilweise in Zapfenform geschnitten sind. Das Wirtshaus auf der rechten Seite heißt "Meermaid" und hat auch eine Meerjungfrau in seinem Aushängeschild. Es ist über und über mit Efeu bewuchert. er eigentliche Charme entsteht aber durch die vielfältige und doch einheitliche Mischung der Bauelemente: Schwarzes Fachwerk, schneeweißer Putz, roter backstein und entweder schwarze Butzenscheibenfenster oder weiße Fenster, manchmal auch zu Erkern ausgebaut.Das hier ist die Mermaid Street in Rye, in der Grafschaft East Sussex in England.

Diese idyllische Straße vereint beinahe alles, was ich in Südengland so liebenswert fand: Kleine, fast winzige Häuser, aber jedes ein Unikat.

Die Häuser in England haben fast alle einen Namen – eigentlich gibt es keine Hausnummern. Sie heißen „Robins Wood“, „Ashwood Cottage“ oder „Spanish Court“… Sie erzählen in ihren Namen von Blumen, Bäumen, Pflanzen und Tieren, von landschaftlichen Besonderheiten und von einer tiefen Liebe ihrer Erbauer zu der eigenen Umgebung.

Ich mag, das die Engländer ein besonderes Verhältnis zu ihren Häusern und Gärten haben und wie sie selbst aus winzigen Flecken vor dem Haus noch ein üppig blühendes und gedeihendes Paradies machen.

Ich mag den Blauregen vor den schwarz-rot-weißen Backstein-Fachwerkmischlingen, die aus ihren Butzenfenstern schauen und die gigantischen Rhododendren und das milde Klima in Südengland.

Oh, merkt man es? Ich habe mich in den Landstrich verliebt 😉