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Wie bereits am Freitag in meinem Freitagsfüller geplant, habe ich mit meiner Tochter endlich wieder mal was Kreatives gemacht. Sie liebt es ebenso wie ich, mit Acrylfarben und Bilderschnipseln Collagen zu machen. Seit meinem Adventskalender-Projekt im letzten Jahr ist es da jedoch mit den Gelegenheiten etwas rar geworden.

Art-Journal-Session

Zudem gibt es neben fehlender Gelegenheit („aufraffen, herräumen..“) auch noch andere Hindernisse: Bisher haben wir für die Collagen immer einen fertigen Malgrund hergenommen, so eine mit Leinwand bezogene Pappe, die vorgrundiert ist.
Das Problem ist nur: Das geht a) irgendwann ins Geld und b) was macht man mit den ganzen entstehenden Werken? Alle kann man die ja nicht in der Wohnung aufhängen.

create

Unsere Lösung heißt: wir machen ein Art-Journal. Das ist ein leeres Notizbuch*, in das man nach Herzenslust malen, kleben, schnipseln und stempeln kann. Da können wir nun Seite für Seite einfach nur spielerisch ausprobieren, über tolle Effekte staunen, Spaß haben, kreativ sein und haben letztlich „nur“ ein Buch, das wir aufbewahren müssen. Platzproblem elegant gelöst 🙂

create everyday

So lässt sich das Motto, das ich in mein Journal gestempelt habe, vielleicht auch wirklich umsetzen:
„create everyday“

Anmerkung: * Es gibt auch Art-Journals [Journale?], die nicht in leere Notizbücher angelegt werden, sondern die in richtige (alte) gedruckte Bücher gefertigt werden. Das nennt sich dann „altered book“ in der einschlägigen englischsprachigen Szene.