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Tja, der Sonntag war sehr heiß und da wir nur ein Auto haben, ist die Restfamilie ins Freibad abgedüst während ich zu Hause geblieben bin – Terminüberschneidung mit meinem musikalisch-ehrenamtlichen Engagement.

Balkon - mein Zeichenplatz

Da hab ich erst ein bisschen gegrummelt, mir aber dann doch noch mein Lieblingsbuch geschnappt, mich auf den Balkon verkrümelt und wollte mit den Übungen weitermachen…

… Lab 3 hatte ich ja schon frühmorgens absolviert, weil es sonst einfach nur unerträglich heiß gewesen wäre.

Also ist Lab 4 ist als nächstes dran – aber, welche Enttäuschung! Ein Tag im Zoo. 🙁 Nein, bei der Hitze definitiv nicht! Und weil Lab 5 der zweite Teil vom Tag im Zoo ist, geht es mit Lab 6 weiter. Ich bin ja flexibel.

Karteikarten und ein dicker Marker mit breiter Spitze hat sind das geforderte Material.

Karteikarten hab ich in A7 da, sogar blanko. Ich habe keine Ahnung, ob die amerikanischen Index Cards eher unsere Postkartengröße haben (also A6), aber das ist wurscht. Ich nehme, was da ist.

Auftrag der Übung: einen Hund zu zeichnen und diesen als Vorlage verwenden und dann 20 weitere Hunde zu zeichnen. Natürlich mit dem dicken Marker.

Beobachtungen:

  • Der Marker stinkt furchtbar, also am besten im Freien arbeiten.
  • Das kleine Format und der dicke Stift befreien einen von allzugroßer Detailtreue 🙂 Das ist ein Vorteil.
  • Immer was zu trinken dahaben. Es ist viel zu heiß dieser Tage!

Meine Empfehlung: Auf jeden Fall mehr als die vorgeschlagenen 20 Zeichnungen machen! Ich hatte einen Stapel von zufällig 39 Karteikarten und am Anfang war es wirklich etwas zäh.

Vor der Übung dachte ich noch, naja, das kann ja nicht so schwer sein, den Hund ein paar mal abzuzeichnen, das wird eh immer gleich ausschauen. Weit gefehlt!

  • Erstens ist es nicht eintönig, auch wenn die ersten Hunde sehr ähnlich sind.
  • Zweitens unterscheiden sie sich in Nuancen und nach zehn oder fünfzehn Zeichnungen kommt plötzlich so etwas wie Langeweile auf.
  • Wenn man dann weitermacht, wird man dazu gebracht, das Motiv zu variieren. Bei mir habe ich das exakt bei Hund 19 beobachtet, von daher meine Empfehlung, mehr als 20 Zeichnungen zu machen. Die Bilder, die mir Spaß gemacht haben und die mir selbst auch gut gefallen, sind alle jenseits des neunzehnten Hundes entstanden 😉

Hier meine Favoriten:

drawing lab #6

 

Fazit:

  • Es lohnt sich, eine große Menge an Zeichnungen zu einem Thema zu machen (Scribbles).
  • Es entstehen Variationen, die Überraschungen bieten.
  • Ich finde in den persönlichen Favoriten auch die Zeichnungs-Elemente, die mir selber gut gefallen (z.B. doppelte Linien, Punkte außerhalb…) – das ist ein weiterer Schritt, um meinen eigenen Stil zu entdecken und vom bloßen Kopieren anderer wegzukommen.